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traditionelle Thaimassagen

Thai-Massage für einen gesunden Körper

Im heutigen Alltag stehen Stress und eine ungesunde Körperhaltung häufig auf der Tagesordnung. Zur Prävention von langfristigen Schäden und Erkrankungen reicht dabei eine klassische Massage zur Entspannung nicht immer aus. Die Thai-Massage unterscheidet sich in ihren Techniken und ihrer Wirkungsweise von der westlichen Tradition. Sie richtet sich auf den gesamten Menschen aus und arbeitet mit einem ganzheitlichen Behandlungskonzept. Die Thai-Massage zeichnet sich durch ihre Techniken und ihre Wirkung aus. Mit einem Wissen um die Grundlagen kann diese Massagetradition Wohlbefinden im Alltag schenken.

Die Lehre und Techniken der Thai-Massage

Der Ursprung dieser Massagetradition wird bis in das 5. Jahrhundert vor Christus auf einen indischen Arzt zurückgeführt. In den Folgejahren wurde die Technik von Mönchen überliefert und verband sich mit den Lehren des Buddhismus. Heute weisen die Yoga-Elemente in den Dehnübungen der Massage noch auf ihren indischen Ursprung hin. Die klassische Thai-Massage besteht aus einer Tradition aus Akupressur und passivem Yoga in Form von Dehn- und Streckübungen.

Die Akupressur arbeitet mit einer Druckpunktmassage, die auf die ayurvedische Lehre zurückgeht. Dabei wird ausgehend von Energielinien, die den Körper durchziehen, Druck auf die Akupressurpunkte ausgeübt. Während der Massage arbeitet der Behandelnde mit Fingern, Ellenbogen, Knien und Füßen, um die Energiepunkte zu aktivieren. Diese Druckpunktmassage wird mit Elementen aus dem Yoga kombiniert. Der Körper wird durch kraftvolle Dehnungen und Streckungen geführt. Diese Übungen dienen der Versorgung des Körpers mit Prana. Diese Lebensenergie wird durch den angeregten Sauerstoffverbrauch und die Atmung verstärkt aufgenommen.

Die Wirkung der Thai-Massage

Die Anregung der Lebensenergie fördert nach den Lehren der Akupressur die Entspannung und Regeneration des Körpers. Dabei werden in der traditionellen Massage Energielinien für spezifische Leiden aktiviert. So soll die Thai-Massage bei Schlafstörungen, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Ohrensausen helfen. Eine gesundheitsfördernde Wirkung der Massage ist auch aus wissenschaftlicher Sicht unumstritten. Die Druckpunktmassage regt die Blutzirkulation an und fördert den Stoffwechsel. Zusätzlich wird die Beweglichkeit des Körpers durch die intensiven Dehnungen und Streckungen gesteigert. Die Muskulatur kann entspannen und das allgemeine körperliche Wohlbefinden wird gesteigert.

Da die Thai-Massage mit intensiven Belastungen des Körpers arbeitet, eignet sie sich nicht für Menschen mit rheumatischen Erkrankungen und entzündeten Gelenken. Auch bei Hauterkrankungen, Venenleiden, schweren Herzerkrankungen oder Problemen mit niedrigem und hohem Blutdruck ist Vorsicht geboten. Während einer Schwangerschaft oder einer fiebrigen Erkrankung sollten ebenfalls auf die Massage verzichtet werden. Bei Muskelbeschwerden kann sie dagegen sehr effizient angewandt werden.

Ein gutes Studio finden

Für eine effiziente Behandlung dauert eine Sitzung bei der Thai-Massage für gewöhnlich zwischen einer und drei Stunden. Dabei wird die Behandlung in gemütlicher Kleidung auf einer Bodenmatte durchgeführt. Daher ist das erste Merkmal eines guten Studios ein hoher Hygienestandard. Zusätzlich kann auf Zertifikate geachtet werden. Diese sind nach dem Recht nicht erforderlich, können jedoch im Verlauf einer Ausbildung erworben werden. Ein seriöser Behandelnder führt vor der Massage ein Gespräch über mögliche Vorerkrankungen und spezielle Probleme. Die Wahl des Studios sollte sorgfältig getroffen werden, damit der Körper sich während der Massage entspannen und auf die positiven Effekte einlassen kann.